Jede Art von Ödemen als auch die Nachsorge bei Entfernung von Lymphknoten können mittels manueller Lymphdrainage behandelt werden. Gewebsflüssigkeit wird mittels manueller Lymphdrainage über das Lymphgefäßsysteme abdrainiert (Ab- und Weiterführung). Das Prinzip beruht auf einer bestimmten Grifftechnik und es wird überwiegend flächig gearbeitet. Rhythmisch-kreisende, pumpende Griffe werden durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer – dem entsprechendem Krankheitsbild – festgelegten Reihenfolge durchgeführt. Bei der Bauchtiefdrainage wird auch unter Einbeziehung des Atemrhymthmus in die Tiefe gearbeitet. Hierdurch wird eine Entstauung erreicht.

Therapeut beim „Lymphen“, 2009
Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle vorgenommen zur Unterstützung der Lymphdrainage bzw. zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes.
Wir beraten unsere Patienten, die die unterschiedlichsten gesundheitlichen Voraussetzungen mitbringen (z.B. Mamma CA, Varikosis), in allen Fragen hinsichtlich eines möglichst beschwerdefreien Alltags und begleiten die therapeutische Anwendung der Lymphdrainage einschließlich notwendiger Kompressionsbandagen mit qualifizierten Bewegungsangeboten.